Bildung - Zukunft - Südtirol

UMSETZUNG 2008 - BEISPIELE

Bildungsleitbild Punkt 4, Absatz 4: „Bildungsgänge, die stärker auf praktisches Handeln ausgerichtet sind, werden als gleichwertig anerkannt. Sie beinhalten Bildungswege, die zu berufsqualifizierenden Abschlüssen führen, welche angemessene Formen weiteren Lernens bis hin zum Universitätsstudium ermöglichen.“

Die so genannte Berufsmatura, die im Landesgesetz 2/2008 geregelt ist, ist ein Schritt in Richtung Umsetzung dieser Bildungsleitbildaussage.


Bildungsleitbild Punkt 3, Absatz 5: „Die Bildungsangebote berücksichtigen Menschen mit besonderen Bedürfnissen, Menschen, die Brüche in ihrer Lebensgeschichte aufweisen, die Neuorientierungen suchen, die Nachholbedarf haben, die in besonderen Situationen leben oder besondere Begabungen zur Entfaltung bringen wollen. Der erfolgreiche Umgang mit den Herausforderungen der Migration ist eine Zukunftsaufgabe.“

Die Stellen von Integrationslehrern sind erhöht worden und Sprachenzentren sind in den letzten Jahren erfolgreich aufgebaut worden. Letztere organisieren zahlreiche Sprachkurse und weitere Sprachfördermaßnahmen sind ab August 2008 in Planung.


Bildungsleitbild Punkt 2, Absatz 2: „Wissen ist eine zentrale Ressource für die Entwicklung des Einzelnen und der Gesellschaft. Der Zugang zu Wissen soll kapillar auch für die kleinsten Einheiten des kulturellen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Lebens erreichbar sein. Dies stärkt auch das Selbstvertrauen der Südtiroler Gesellschaft in ihr Potential als Mitwirkende im internationalen Prozess der Wissensschöpfung und Innovation. Den Naturwissenschaften kommt dabei eine besondere Schlüsselrolle zu.“

Die Beratung zum Unterricht der Naturwissenschaften wurde am Pädagogischen Institut ausgebaut und Angebote von verschiedenen Institutionen und Vereinen gesammelt und den Schulen bekannt gemacht.


Bildungsleitbild Punkt 3, Absatz 3: „Lernen knüpft an vorhandene Erfahrungen, Kenntnisse und Kompetenzen an. Lernen erfolgt auf unterschiedliche und persönliche Weise vor allem im Dialog und in sozialer Interaktion. Daher werden im Südtiroler Bildungswesen den Lernenden individuelle Zugänge und Wege ermöglicht.“

Die Individualisierung des Lernens ist ein zentraler Aspekt im Landesgesetz „Allgemeine Bildungsziele und Ordnungen von Kindergarten und Unterstufe.“

In die Zukunft schauen